Eine Pipeline ist die Automatisierung, die GitLab nach jedem Push ausführt: Sie baut deine Anwendung, vergibt Versionen und deployt. Jedes generierte Repository bringt seine Pipeline fertig konfiguriert mit – du musst (und solltest) an der .gitlab-ci.yml nichts ändern.
Aufbau: Stages und Jobs
Eine Pipeline besteht aus Jobs, die in Stages gruppiert nacheinander laufen. Vereinfacht:
flowchart LR test["test"] --> version["update-version"] version --> build["build"] build --> publish["publish<br/>(automatisch)"] publish --> release["release<br/>(manuell)"]
| Stage | Was passiert |
|---|---|
test |
Tests und Prüfungen deines Codes |
update-version |
Neue Versionsnummer aus den Commits berechnen (feat: erhöht die Minor-Version) |
build |
Docker-Image oder App-Build erzeugen |
publish |
Automatisch verteilen: Dev-Server, TestFlight, Internal Track |
release |
Manuelle Freigabe: Produktion bzw. Store-Einreichung |
Pipelines ansehen
Öffne in GitLab dein Repository → CI/CD → Pipelines. Du siehst jede Pipeline mit Status (laufend, erfolgreich, fehlgeschlagen) und kannst jeden Job anklicken, um sein Log zu lesen – die erste Anlaufstelle, wenn etwas fehlschlägt.
Manuelle Jobs starten
Manche Jobs starten bewusst nicht automatisch – z. B. publish-docker-prod (Prod-Deployment) oder release-ios (Store-Einreichung):
- Öffne die Pipeline des gewünschten
main-Stands. - Klicke beim Job auf den Play-Button (▶).
- Der Job läuft los; den Fortschritt siehst du im Log.
.gitlab-ci.yml-Dateien deiner Repositories nicht – die Plattform verwaltet und aktualisiert sie. Eigene Automatisierung besprichst du am besten mit dem Support.Siehe auch
- Git-Workflow & Deployment – welcher Job wann läuft.
- Apps veröffentlichen – die App-spezifischen Jobs.